Gärten im Permatop

Wir unterscheiden Vereinsgärten und Mitgliedsgärten.

Urgarten

Urgarten (11)

Urgärten sind vom Permatop-Verein geführte, öffentlich zugängliche Gemeinschaftgärten.

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Vereinsgärten

Vereinsgärten (0)

Vereinsgärten sind alle vom Permatop-Verein betreuten Gärten, für die der Permatop-Verein das Gestaltungs- und Nutzungsrecht hat.

Zu den Vereinsgärten gehören vor allem auch die Urgärten eines Permatops.

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Mitgliedsgärten

Mitgliedsgärten (0)

Mitgliedsgärten werden von Permatop-Vereinsmitgliedern nach den Permatop-Richtlinien und somit auch den Prinzipien der Permakultur gepflegt.

Sei dabei und wandle deinen Garten in einen Permatop-Mitgliedsgarten um!

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Sonntag, den 27. Februar 2011 um 19:54 Uhr

Das Kraterbeet

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Im Kraterbeet in der Naturerlebniszone werden ab dem Frühjahr 2011 unter anderem folgende Pflanzen wachsen:

Taglilie, Lavendel, Salbei, Rosmarin, Gartenmelde, Baldrian, Schwarzwurzel, Senfrauke und Dill.

Sonntag, den 27. Februar 2011 um 19:46 Uhr

Waldgarten Krautschicht

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Die Kräuter, Gemüse und Früchte im Waldgarten

In der Krautschicht werden ab dem Frühjahr 2011unter anderem folgende Kräuter wachsen: Minze, Zitronenmelisse, Walderdbeeren, Guter Heinrich, Schnittlauch, Liebstöckel, Dost, Gemüsemalve, Wegerich, Brennnessel, Rhabarber.
Mittwoch, den 30. Juni 2010 um 13:33 Uhr

Permakultur-Grundsätze im Garten am Pfarrweg

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Der Garten am Pfarrweg erklärt anhand von fünf der zwölf Permakultur-Gestaltungsgrundsätzen:

Effizientes Energiemanagement 2:

  • Bestmögliche Nutzung der von außen einströmenden Energie (Sektorenplanung)

Die einströmende Energie ist in diesem Fall Sonne und Wind. Im Garten am Pfarrweg sollen Gehölze vor allem im Norden angepflanzt werden, da wir sonnige Bereiche im Süden erhalten wollen und nicht die gesamte Gartenfläche verschattet werden soll. So entstehen die beiden Bereiche Waldgarten und Sonnengarten.

Weiters soll im Nordwesten und Südosten (den beiden Hauptwindrichtungen) ein Windschutz angepflanzt werden – die bestehenden Wildsträucherhecken entlang der Straße sind da bereits genau richtig und bieten gleichzeitig auch eine Abgrenzung für Wald- und Sonnengarten zur Straße.

Schichten/Stapeln:

  • Element-Teile (z.B. Pflanzen, Tiere) zeitlich, räumlich, beziehungsmäßig, "übereinander schichten/stapeln"

Das beste Beispiel für diesen Grundsatz wird der Waldgarten-Bereich sein:

Durch typische Waldstauden wie zum Beispiel Bärlauch, die im Frühjahr sehr früh wachsen, bevor die Bäume ausgetrieben haben wird das Sonnenlicht über das Jahr hinweg optimal genutzt. In diesem Zusammenhang können wir von einer "zeitlichen Schichtung" sprechen.

Der Waldgarten ist auch räumlich gestapelt: Krautschicht, Strauchschicht und Baumschicht nutzen den Raum, im Gegensatz zu einem Gemüsebeet, 3-dimensional aus – dadurch entsteht auch mehr Vielfalt...

Vielfalt als Prinzip:

  • Vielfalt an Pflanzen, Tieren, Elementen, Beziehungen, Ernten, ... fördern

Der Sonnengarten mit seiner geplanten Nutzpflanzvielfalt erhöht insgesamt die Pflanzenvielfalt im Garten, aber auch im Sonnengarten-Bereich selbst wird die Vielfalt durch Mischkulturen sichtbar.

Vielfalt bedeutet mehr Möglichkeiten für Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den Gartenelementen, dadurch kommte es insgesamt zu mehr Balance und die Gefahr, dass zum Beispiel eine bestimmte unerwünschte Pflanzen- oder Tierart oder eine bestimmte Krankheit Überhand nimmt, sinkt.

Biologische MitarbeiterInnnen vor "fossilen"

  • Arbeitsplätze für Pflanzen, Tiere und Menschen einrichten anstatt für Erdöl getriebene Maschinen

Im Zusammenhang mit dem Garten am Pfarrweg denken wir hier an vor allem an Nützlingsbiotope:

Der geplante Gartenteich in der Naturerlebniszone kann Kröten beherbergen, die dann Schnecken fressen. Somit sind die Kröten unsere biologischen Mitarbeiter.

Biologische Mitarbeiter sind aber auch blütenreiche Pflanzen, die Insekten anlocken, die dann auch der Bestäubung der Nutzpflanzen förderlich sind. Oder es ist die stachelige Rosenhecke, die Vandalen fernhält...

Der Einsatz von Erdöl getriebenen Maschinen ist in einem so kleinräumigen, abwechslungsreichen und vielfältigen Garten, wie es der Garten am Pfarrweg werden soll, eher kein großes Thema. Außerdem wollen wir ja bewusst mit Menschenkraft arbeiten, weil dadurch nicht nur gärtnerische Fertigkeiten erlernt und gefördert werden, sondern auch die Gemeinschaft.

Kreislaufwirtschaft:

  • Möglichst kleine Kreisläufe von Material und Energie schließen

Dieser Permakultur-Grundsatz spielt schon bei der Gartenumgestaltung eine große Rolle - denn wir wollen sorgsam mit dem im Garten vorhanden Material umgehen und es wenn möglich für die Umgestaltung einsetzen. Das spart übrigens nicht nur Energie sondern auch Geld. Als Beispiel dafür wurde im Frühjahr 2010 das Weidenzaun-Projekt gestartet.

Weitere Beispiele für kleine Kreisläufe sind die Verwendung von Schnittmaterial aus dem Garten für die Kompostierung oder als Mulch auf den Beeten zur Bodenverbesserung anstelle von gekauften Düngern.

Dienstag, den 06. April 2010 um 08:48 Uhr

Mitmachen im Garten

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Das Permatop Lustenau bietet verschiedene Möglichkeiten im Garten am Pfarrweg mit zu machen:

Der Verein Permatop Lustenau und der Garten am Pfarrweg steht allen Menschen offen, die sich für Gärten, Natur oder eine nachhaltige Lebensweise interessieren. Der Garten will Lern-, Spiel- und Erholhungsort im Zentrum Lustenaus sein.

Wenn du Interesse und/oder Fragen zum Thema "Mitmachen im Permatop Lustenau" hast, kannst du einfach Kontakt mit uns aufnehmen.

Tipp: Viele Inhalte der Webseite kannst du erst einsehen, wenn du dich registriert hast. Registriere dich jetzt hier - natürlich unverbindlich und kostenlos.


Dienstag, den 06. April 2010 um 08:45 Uhr

Was gibt es im Garten am Pfarrweg zu tun?

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Seit dem Jahr 2010 wird der Garten Schritt für Schritt behutsam umgestaltet.

Auch im Jahr 2011 gibt es noch jede Menge zu tun. Es finden verschiedene Workshops statt, in denen Grundstrukturen des Gartens angelegt werden - vom Hügelbeet über den Permakultur-Werkzeugschuppen bis zum essbaren Waldgarten.

Weiters startet im Jahr 2011 das Gemüsegärtnern und alle damit verbundenen Tätigkeiten (vom Mulchen bis zum Pflanzenjauchen zubereiten). InteressentInnen können Gemüsekörbe ersteigern.

Der Garten am Pfarrweg wird als Urgarten und Plattform des Permatop-Vereins in Zukunft noch mehr verschiedene Veranstaltungen beheimaten wie z.B. Märkte, Tauschbörsen, Vorträge, Gartenführungen und Feste.

Dienstag, den 06. April 2010 um 08:56 Uhr

Essbarer Wald-Schaugarten

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Einen Bereich des Gartens als essbaren Waldgarten zu gestalten erscheint vor allem deshalb sinnvoll, weil Waldgärten relativ pflegeleicht sind, trotzdem aber einigen Ertrag abwerfen. Außerdem bietet ein Waldgarten durch seinen Aufbau aus größeren und kleineren Bäumen, Sträuchern, Kletterpflanzen und Stauden einen vielfältigen Lebensraum für Tiere.

Die nicht ganz alltäglichen Früchte, die der Waldgarten liefern wird, erlauben uns unser Wissen um Wildobst, Beeren, Wildkräuter und mehrjährige Gemüse zu erweitern und zu lernen diese Erträge zu verarbeiten.

Der Waldgartenbereich dient nicht zu letzt als Experimentierfeld und Vorbild für interessierte, zukünftige BesitzerInnen von Permatop-Mitgliedsgärten.

Nach Fertigstellung werden im Waldgarten auch Führungen stattfinden.


Die Baumschicht des Waldgartens setzt sich aus Wildobstsorten und robusten / alten Kultursorten zusammen: Hollunder, Hasel, Zwetschke, Apfel, Ölweide und Kornelkirsche. Die Strauchschicht beheimatet verschiedene Beerenarten: Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Apfelbeeren, Loganbeeren. Außerdem wachsen am sonnigen Holzstoß Minikiwis. Die Krautschicht wird schattenverträgliche Wildkräuter wie zum Beispiel Minzen, Liebstöckel und Bärlauch beheimaten, in weiterer Folge wollen wir auch mit mehrjährigen oder sich selbst versämenden Gemüsen experimentieren.

Dienstag, den 06. April 2010 um 08:55 Uhr

Sonnen-Schaugarten

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Ein Nutzgarten mit Mischkulturen soll im Garten am Pfarrweg nicht fehlen.

Frisch- und Lagergemüsesorten, aber z.B. auch Rieblmais, Färbe- und Faserpflanzen, Kosmetikpflanzen uvm., wollen wir in verschiedenen Beettypen (Hügelbeet, Flächenmulchbeet) anbauen, ernten und einen Teil davon frisch oder verarbeitet verkaufen. Wir wollen uns langfristig auch in der Vermehrung von Einjährigen versuchen. Kräuter und Blumen dürfen in der Mischkultur ebensowenig fehlen, wie Nützlingsbiotope, die sich auch durch die Fläche des Sonnen-Schaugartens ziehen.

Der Sonnengarten wird im südlichsten und - wie der Name schon sagt - sonnigsten Teil des Gartens angelegt, nach Fertigstellung soll er zu den Öffnungszeiten öffentlich zugänglich sein und es werden auch Führungen stattfinden.


Dienstag, den 06. April 2010 um 08:54 Uhr

Treffpunkt unterm Birnbaum

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Jeder Garten oder Park hat einen Eingang, der deutlich markiert, wo man hinein gelangt, und die Besucher willkommen heißt.

Der Garten am Pfarrweg hat das Glück mit dem wunderschönen alten, weithin sichtbaren Birnbaum seinen Eingang markieren und hüten zu können. Besucher können sich genau in der Mitte des Grundstücks auf der kreisrunden Wiese unter dem Baum treffen und verweilen oder von da aus die verschiedenen Bereiche des Gartens erkunden.

Unter dem mächtigen Baum wollen wir Feste feiern und wir hoffen, dass uns die alte Schönheit noch ein paar Jahre erhalten bleibt.

Dienstag, den 06. April 2010 um 08:53 Uhr

Naturerlebniszone "Labyrinth"

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Das bestehende Labyrinth soll zu einer Naturerlebniszone erweitert werden, die jederzeit frei zugänglich sein soll und alle Passanten, ob alt oder jung, einlädt, einen kleinen Umweg zu machen oder zu verweilen.

Das bestehende Labyrinth aus verschiedenen Weidenarten (unter anderem Korkenzieherweide, Drachenweide, Korbweide, Schimmelweide) mit seinen verschlungenen Wegen und hohen Räumen soll ausgebessert und erweitert werden.

Zusätzlich wollen wir mittelfristig einen Naturpfad durch und um das Weidenlabyrinth anlegen und vermehrt Tierarten einladen, den Garten am Pfarrweg zu besuchen oder sich anzusiedeln. Dies soll mit Hilfe eines Feucht- und eines Trockenbiotops, Nistmöglichkeiten für Vögel und Fledermäuse, dem reaktivierten Wildbienenbiotop, u.v.m. geschehen.


Dienstag, den 06. April 2010 um 08:41 Uhr

Die Permatop-Richtlinien im Garten am Pfarrweg

Geschrieben von Elisabeth Esterer-Vogel

Der Garten wird nach den Permatop-Richtlinien, die auch die Prinzipien der Permakultur beinhalten, gestaltet.

Um euch eine Vorstellung davon zu geben, was das bedeutet hier die wichtigsten Grundsätze:

  • maximaler Ertrag bei minimalem Energieaufwand: der Garten als sich selbst erhaltendes Ökosystem
  • möglichst geschlossener Nährstoffkreislauf, das heißt die Pflanzen"abfälle" aus dem Garten werden vor Ort recycliert, z.B. als Baumaterial, Mulch oder Kompost
  • Aufbau fruchtbaren Bodens durch Mulch und weitestgehende ganzjährige Bedeckung durch Mulch oder Pflanzen
  • Produktion von Mulchmaterial vor Ort (Laub, Strauchschnitt, Wiese unter dem Birnbaum, Wasserrandpflanzen)
  • Mischkulturen in den Nutzpflanzenbeeten zur gegenseitigen Unterstützung der Pflanzen
  • wenn möglich eigene Pflanzenvermehrung der Einjährigen
  • Sortenvielfalt, alte Sorten, Wildobstsorten und viele mehrjährige Nutzpflanzen
  • standortgerechtes Wildobst, Wildkräuter, Wildblumen
  • Nützlingsbiotope (Feuchtbiotop, Trockenrasen = ungedüngte Blumenwiese, Wildnisecke, Totholzhaufen, Steinhaufen, Benjes- und Wildsträucherhecke)
  • Naturmaterialien als Baumaterialien: Weidenzaun, Schilf und Bambus als Rankgerüste/Rankstangen